Die Wertsteigerung von Wildfrüchten durch die Konsolidierung der Märkte schafft Arbeitsplätze und Einkommen für die Waldgemeinden und trägt zum Fortbestand des Amazonas-Regenwaldes für zukünftige Generationen bei.

   ÍLE
        ::: Açaí
        ::: Andiroba
        ::: Buriti
        ::: Paranuss
        ::: Maracujá
        ::: Patauá
        ::: Pracachy
        ::: Tucumã (Pulpe)
        ::: Tucumã (Samen)
   BUTTERFETTE
        ::: Bacuri
        ::: Cupuaçu
        ::: Muru-muru
        ::: Ucuúba
   HARZE
        ::: Breu-branco
        ::: Copaíba

 

 

RAIN FOREST PRODUCTS

Die Amazonasflora ist extrem reich und vielfältig an Ölsamen, was sie letztendlich unvergleichlich und einzigartig macht. Die Ölbäume sind sehr unterschiedlich, sowohl in Größe und Form als auch in der Qualität des Öls ihrer Früchte. Die hier vorgestellten Amazonasöle besitzen fantastische Möglichkeiten, um in verschiedenen Bereichen der Kosmetik-, Pharma- und Textilindustrie sowie als funktionelle Lebensmittel eingesetzt zu werden.

Was die Amazonasöle von allen anderen Ölen, die auf dem Weltmarkt gehandelt werden, so besonders auszeichnet und unterscheidet wird in der folgenden Tabelle kurz erläutert. Zusätzliche Informationen über die Fettsäurezusammensetzung und physikalisch-chemischen Eigenschaften der Amazonasöle, die ihre Anwendungsmöglichkeiten für die verschiedensten Zwecke bestimmen, können in den einzelnen Beschreibungen bei Rain Forest Products abgerufen werden.

 

Amazonische Ölbäume

Besonderheiten

Andiroba
Carapa guianensis

Enthält Limonoide (Andirobina) und Terpene (Meliacina), mit insektenrepellierender, fungizider und bakterizider Wirkung

Cupuaçu
Theobroma grandiflorum

hohe Wasserabsorptionskapazität, ohne Phase zu bilden, übertrifft um 120% die von Lanolin, besitzt Phytostero, insbesondere Sitosterin, verleiht ausgezeichnete Geschmeidigkeit

Açaí
Euterpe oleraceae

Hohe Konzentrationen an Anthocyanen (Antioxidantien), 33 mal mehr als in Weintrauben, reich an essentiellen Fettsäuren.

Buriti
Mauritia flexuosa

Enthält vornehmlich die Ölsäure (70%) sowie Beta-Carotin (118 mg/100 g Öl), 20-mal mehr als die Karotte

Bacuri
Platonia insignis

Enthält das bioaktive Tripalmitin (50 bis 55%) sowie Palmitoleinsäure (5%)

Pracachy
Pentaclethra macroloba

Enthält Behenicsäure (19%), 6 mal größer als im Erdnussöl

Copaíba
Copaifera spp.

Enthält 72 Sesquiterpene (Kohlenwasserstoffe) und 28 Diterpene (Karbonsäuren), ist ein natürliches entzündungshemmendes Mittel, doppelt so wirksam wie Diclofenac Natrium.

Ucuuba
Virola surinamensis

Schmelzpunkt (53 °C), Ersatz für Tierfett, Fettanteil 70% Trimyristin, hohe Konzentration an Myristinsäure  (74%)

Paranuss
Bertholletia excelsa

Enthält Selen (126 ppm), mit antioxidativen Eigenschaften und hohem Anteil an ungesättigten Fettsäuren (75%)

Tucumã
Astrocaryum vulgare

Enthält "Beta-Carotin" 180 bis 330 mg / 100 g Öl, Anteil an ungesättigten Fettsäuren (74%), reich an 3, 6 und 9  Omegafettsäuren

Patauá
Oenocarpus bataua

Reich an Ölsäure (76%), vergleichbar mit Olivenöl (Olea europaea), Anteil an ungesättigten Fettsäuren> 80%

Murumuru
Astrocaryum murumurú

Reich an Laurinsäure (47%) und Myristinsäure (26%), Schmelzpunkt (32,5 ºC)

Maracuja
Passiflora edulis

Reich an Linolsäure (62%)

Breu Branco
Protium heptaphyllum

Große Konzentration an Mono-Terpenen, ähnlich wie bei der Boswellia Art, bekannt in Indien und Afrika

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   

 

 

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